ecke
 
   
Navigation
Startseite
Silo
Stall
Fuge
Dienstleistungen
Partner
Shop
AGB
Kontakt
Links
Europamanagement
Polysafe GmbH
GMS Südlohn
Agripool
Bwagrar
Profil Online
Agrar
Unsere Produkte
Produkt1
Imprägnier-Primer
Produkt2
SILOCRON
Melkstände lassen sich verbessern.
Nach wie vor passieren viele Unfälle in der Landwirtschaft bei der Milchviehhandlung, vor allem beim Melken. Dabei ging es noch nie so sicher und bequem (ergonomisch) wie im Melkstand. Es gibt aber immer noch genug Anbindeställe, in denen in gebeugter Haltung unter der Kuh sitzend jeden Augenblick mit einem Schlag gerechnet werden muss. Darüber, wie im Melkstand für optimale Melkleistung und zeitsparende Arbeit ausgerüstet sein muss, gibt es genügend Fachwissen. Wo bleibt aber bei diesen Überlegungen der Mensch, der die Kühe täglich melken muss? Immerhin beträgt die jährliche Arbeitszeit in der Melkgrube bei einer täglichen Melkdauer von 3 Stunden ca. 1100 Stunden. Deswegen einige Überlegungen zum Melkstand, die die Sicherheit und Ergonomie verbessern. Zugang zur Melkgrube Die Stufen, die in die Melkgrube führen, sollten aus feuerverzinkten Stahlrosten bestehen. Sie lassen sich gut reinigen und bieten die größtmögliche Rutschsicherheit. Riffelblechtreppen sind nicht zu empfehlen, da sie leicht verschmutzen und das Wasser auf Ihnen schlecht abfließen kann. Sie stellen damit eine erhöhte Rutschgefahr für den Benutzer dar. In die Zugänge der Melkgrube dürfen sich keine Kühe verirren. Deshalb diese so schmal wie möglich bauen. Allerdings darf der Zugang zur Melkgrube auch kein “Nadelöhr“ darstellen. Immerhin muss man während der Stallzeit öfters und meist in Eile diese Treppen benutzen. Zugangsbreiten von 38 cm, wie sie manchmal anzufinden sind, sind zu schmal. Die Folge: Handläufe an der Treppe werden abgebaut, um so mehr Platz zu schaffen. Die Unfälle die sich im Melkstand ereignen, passieren fast ausschließlich auf der Zugangstreppe.Die Breite der Zugänge sollte 50 cm nicht unterschreiten, damit man auch mit einem vollen Eimer in der Hand auch sicher gehen kann. Das Problem, dass eine Kuh bei diesem breiten Einstieg in die Grube fällt, lässt sich durch einen schwenkbaren Querrigel oder eine Kette vermeiden.


Bodenbelag der Melkgrube
Es gibt verschiedene Bodenbeläge, die für einen Melkstand in Frage kommen. Sie alle müssen aus rutschfesten, säuerbeständigen und abnutzfesten Materialien bestehen und leicht zu reinigen sein. Bodenfliesen, Gusasphalt oder Epoxydharzbeschichtung mit Quarzsand haben sich in der Praxis durchgesetzt. Weil diese direkt auf den Betonuntergrund aufgebracht werden, sind sie nicht wärmegedämmt und tritthart. Durch die langen Arbeitszeiten in der Melkgrube führt das zur schnellen Ermüdung und zu Erkältungen. Eine gute Alternative wären Fußmatten, wie sie an Industriearbeitsplätzen schon seit Jahren übliche sind. Sie sind weich und fußwarm aber in der Regel nicht güllebeständig. Findige Landwirte haben sich die Matten von den Liegenplätzen in den Melkstand gelegt. Diese lassen sich leicht reinigen, sind güllefest und auch noch nass und rutschschonend. Solche Matten werden auf dem Rohbeton gelegt (nicht verklebt!), und fertig ist der Bodenbelag, der sich durch hervorragende Nutzungseigenschaften auszeichnet. Von Zeit zu Zeit kann man die Matten anheben und so die Verunreinigungen, die sich unter Ihnen ansammeln, mit klarem Wasser abspritzen.
pdf
 
 
bildpal
 
  ecke